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Wet
and Wild
Wer
in Zürich beheimatet ist und ab und an Kellerlokalitäten
wie das "Trinkstudio" oder den "Soho-Keller"
aufsuchte, dem sind Mona Lisa Overdrive seit sieben Jahren als
fünfköpfiges Hardcore-Metal-Ensemble bekannt.
Auf ihrem zweiten Album sind Mona Lisa noch ein Trio. Und wie
das so ist, wenn junge Männer älter werden, haben auch
Mona Lisa den Pop entdeckt: Schöne Musik für Jungs mit
Interesse an Schlammringen, illegalem Glücksspiel, harten
Drinks und Minislips mit Leopardenfellmuster.
Nicht ganz unbeteiligt daran dürfte Produzent Jonathan Burnside
sein. Der langjährige Melvins-Produzent arbeitete zuvor auch
schon mit Nirvana, Depeche Mode und Faith No More zusammen. Die
Aufnahmen zu "Wet and Wild" in Prag haben den Produzenten
derart mitgerissen, dass er in "Cute & Tasteless"
gleich selbst zur Gitarre griff, während er in "The
Beach" einflüstert. Tröstend und von Mann zu Mann.
"Wet
And Wild" ist das Beste, was uns zu Jahresbeginn passieren
konnte.
Und ein guter Vorsatz alleweil.
Mona
Lisa Lineup
Michael Sauter (Bass and lead vocals)
Lukas Weyermann (Drums, vocals and all keyboards)
Fabian Gasser (Guitars and vocals)
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